Über Mirjam
Seit ich denken kann, kritzel ich in meinem Notizbuch herum und begeistere mich für jede Art von Kunst. Am liebsten male ich abstrakte Bilder auf Leinwand mit Spachtel und ausdrucksstarken Acrylfarben. Dabei lasse ich mich von meinen Emotionen und meinem Instinkt leiten.
Die Inspirationen für meine Kunstwerke nehme ich aus den Begegnungen mit meinen Mitmenschen, der Besonderheiten und Individualitäten derer sowie den Geschichten über den Weg des Lebens, ohne dabei das Ziel zu kennen. Aber meine Hauptinspiration war schon immer die Natur. Die Schönheit, Vergänglichkeit und Vielfalt der Mutter Natur, so unvollkommen und einzigartig, wie jedes meiner gemalten Unikate.
Mein Studium hat mich in den sozialen Bereich gebracht, indem ich pädagogische Werte vermittle und dabei kreativ den Lebensweg Anderer mitgestalten darf. Meine Leidenschaft ist die Kunst. Beides zu verbinden und in soziale Kunstprojekte zu verwandeln ist ein großes Privileg für mich. Kunst für jedermann zu ermöglichen, die Kreativität zu fördern sowie Emotionen und Gefühlen über einen künstlerischen Weg Ausdruck zu verleihen.
Vita
1996 geboren und aufgewachsen Nähe Koblenz
2017-2023 Studium an der Universität Koblenz (Psychologie, Soziologie)
Einzelausstellungen
2022 erfclassics, Anneliese-Geske-Musikhaus/ Erftstadt
Ausstellungsbeteiligung und Projekte
2022 Alsatiart, Köln
2022 Alsatiart, Köln
2023 Frühlingszauber Koblenz-Marketing, Koblenz
“Die Kunst ist eine Vermittlerin, des Unaussprechlichen.”
Texte zu den Arbeiten
Lebenshilfe Köln e.V.
Verschieden. Vielfältig. Bunt.
Die Künstlerin Mirjam Heinz gestaltete zusammen mit Bewohner: innen des Wohnprojekts „Sürther Feld“ der Lebenshilfe Köln e.V. ein kreatives Wochenende. In dem Wohnprojekt leben erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung.
Bei dem Kunstprojekt wurden unter Anleitung der Künstlerin individuelle und dekorative Kunstwerke für die Wohn- und Büroräume des Wohnprojektes geschaffen. Die Bewohner: innen der Einrichtung haben die kreativen Stunden freudig angenommen und es herrschte eine losgelöste Stimmung an Pinsel und Spachtel unter dem Motto „Jeder wie er will!“. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.
Die pädagogischen Aspekte Ausdauer zu zeigen, auf ein Endergebnis zu warten, sowie Vertrauen in den kreativen Prozess zu zeigen und dennoch nach Lust, Laune und Kreativität frei zu entscheiden, waren die höchsten Hürden, die es zu bewältigen galt. Alle haben diese Hürden erfolgreich gemeistert.
Die Bewohner: innen konnten eigenständig eine Farbauswahl treffen und sich an dem reichhaltigen Material wie Spachteln, Pinseln, etc. der Künstlerin bedienen. Wenn gewünscht, gab Mirjam Heinz kleine Hilfestellungen. Somit war den Gestalter: innen Sicherheit und Rückmeldung geboten.